Paul De Grauwe findet, ein Brexit wäre gut für die EU, weil Grossbritannien notwendige EU-Reformen verhindert.

… wegen Verdachts auf Geldwäscherei.

The Italian investigation started about two years ago when tax auditors flagged irregularities to prosecutors, the people said. In late 2014, searches at the bank’s key offices in Italy turned up a list of 13,000 private and corporate clients with 14 billion euros of funds in Swiss accounts, including the 8 billion euros allegedly transformed into insurance policies, said the people. The amounts involved are still under review, said the people.

Und angeblich gab es dazu sogar ein Handbuch, wie sich Angestellte verhalten sollen, damit sie nicht die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich ziehen:

They also found a Credit Suisse manual instructing employees how to handle relationships with clients so as not to arouse the attention of authorities about their contacts, they said.

Ebenfalls aus dem Echo der Zeit vom letzten Dienstag ein Beitrag zur Situation in den Palästinensergebieten. Ebenfalls gute Laune pur.

„Damit folgen eigentlich alle der Logik, jeder bekämpft diejenigen, die er für Terroristen hält und bekommt von den anderen auch den Freibrief das zu tun.“

Ein Beitrag zur aktuellen Situation in Syrien, interviewt wird Daniel Gerlach, Chefredaktor von Zenith, der Zeitschrift für den Orient.

2014 hat diese Grafik von Pavlina Tcherneva Aufsehen erregt, weil sie deutlich zeigt, wie die reichsten 10 % einen immer grösseren Teil der Einkommensgewinne durch Wirtschaftswachstum für sich beanspruchen konnten (Daten für die USA):

Diese Grafik habe ich für die Schweiz reproduziert, die Erkenntnisse sind dieselben und nicht überraschend:

Bis in die 70er Jahre erhielten die ärmeren 90 % noch einen höheren Anteil der Einkommensgewinne, wenn die Wirtschaft wuchs. Ab den 80er Jahren Jahren wurde das Bild dann umgekehrt, den grössten Teil bekamen die reichsten 10 % und ab den späten 90ern nahm das Einkommen der 90% sogar ab trotz Wirtschaftswachstum.

1973/74 schafften Kanada, die USA, Deutschland und die Schweiz ihre Kapitalkontrollen ab, was dem Faktor Kapital ungemein mehr Macht verschaffte.

Leider sind die Daten für die Schweiz nur ohne Kapitalgewinne verfügbar. Dadurch wird der Umstand etwas entschärft, dass ich die letzte Wachstumsphase auch schon ab 2001 hätte berechnen können, da offiziell die Rezession dann zuende war. Das Wirtschaftswachstum startete aber erst im dritten Quartal 2003. Mit 2001 als Startpunkt hätten die Unteren 90 immerhin 18 % des Einkommensgewinns behalten können (mit Kapitalgewinnen wäre der Anteil geringer).

Auch gibt es keine neueren Daten für die Schweiz als 2010 (bzw. ich weiss nicht wo). 2009-2010 ist die Wirtschaft zwar gewachsen, aber nur inklusive Kapitalgewinnen. Ohne diese hat das Einkommen insgesamt leicht abgenommen.