Links 18.02.2016

  • «Über die Zukunft will ich nicht spekulieren» – Yves Wegelin interviewt in der WOZ den Economiesuiss-Präsidenten Heinz Karrer.
  • Bundeshaushalt mit 2,3 Milliarden Überschuss – Tagesanzeiger – Der Anfang des Artikels zeigt, was falsch läuft im Mainstream-Journalismus, der rechte Glaubensbekenntnisse gern überlegt als harte Fakten präsentiert. Wir reden natürlich über die ausufernden öffentlichen Schulden, die uns die ganze Zukunft klauen werden (und zum Teil gerade in diesem Moment schon jetzt gegenwärtig die Gegenwart und unsere Kinder! *ängstlich*)… Nachdem der Bund mal wieder überraschend 2,3 Milliarden Überschuss erzielt hat, meint der Tagesanzeiger dazu: „Die Aussichten für die Zukunft werden dadurch aber nicht viel besser“. Das ist keine Meinung, das ist Fakt (meint der TA). Wirklich gruselig ist aber dieser Seitenhieb ein paar Zeilen weiter: „Obwohl die Ausgaben für Flüchtlinge und andere Migrantinnen und Migranten stark steigen…“ – Ich dachte, Migrantinnen und Migranten als Gruppe seien noch immer positiv für den Bundeshaushalt (der Artikel behauptet natürlich auch nichts anderes, er könnte auch nur einzelne Sozialbetrüger-Migranten meinen, die absichtlich ’nur‘ so lange arbeiten, bis sie eine Niederlassungsbewilligung erhalten und endlich luxuriös vom Sozialstaat leben können.
  • Opposition to the TPP in Indonesia – Erik Loomis
  • Friedrichs and Scalia – Erik Loomis
  • Hillary, Bill, and Race – Erik Loomis – Bisschen viel Loomis heute, aber alle drei Links lesenswert. Dieser hier handelt von den für Schwarze schrecklichen Gesetzen, die Bill Clinton anfangs der 90er erliess und von Hillary lauthals unterstützt wurden.
  • A Few US Election-Related Thoughts – John Holbo mit einem hässlichen Szenario, wie Trump die Präsidentschaftswahl (die im Herbst, nicht die Vorwahl, die gerade läuft) gewinnen könnte („Trump blows a victory-sized hole in Democratic white working class support“) und weshalb aus diesem Grund Bernie wählbarer sei als Hillary („If anyone can counter Trump’s claim to be the authentic, unbought friend of the ordinary working stiff, it’s Bernie, not Hillary“). Das erste Mal, dass ich dieses gängige Argument lese und es glaubwürdig finde. Obwohl ich persönlich mehr Übereinstimmung finde mit Bernie’s Positionen, glaube ich, Hillary wäre die bessere Präsidentin, weil Bernie bisher nicht wirklich zeigt, dass er eine Strategie hat, um irgendetwas zu erreichen (ausser der „Revolution“, die so viele neue Wähler an die Urnen bringt, dass der Kongress plötzlich wieder den Demokraten gehört – was aber nicht passieren wird). Dazu benutzen seine Leute so unrealistische wirtschaftliche Annahmen, die man sonst nur von den Republikanern kennt:
  • An Open Letter from Past CEA Chairs to Senator Sanders and Professor Gerald Friedman – Alan Krueger, Austan Goolsbee, Christina Romer, Laura D’Andrea Tyson
  • What Has the Wonks Worried – Paul Krugman

Eigentlich hätte ich noch mehr Links, aber die eigenen Kommentare dauerten zu lange, deshalb stoppe ich jetzt hier.

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